~ Der Chor ~

Shanty-Chor WINDROSE Hamburg

Seit über 35 Jahren Ihr Kompass zur maritimen Unterhaltung

Shanty-Chor WINDROSE HamburgWer kennt ihn nicht, den Shanty-Chor WINDROSE aus Hamburg? In der maritimen, norddeutschen und Hamburger Traditionsmusik hat sich dieser Chor unter der Leitung von Helmut Stegmüller längst einen sehr guten Namen gemacht. 1977 aus der Minensuch-Kameradschaft (MSK) hervorgegangen und als Mitglied des Deutschen Marinebundes (DMB) ist der Chor überparteilich. Auf Chorreisen ging es nicht nur durch ganz Deutschland, darunter mehrfach nach Berlin, Dresden, Regensburg und Köln, sondern auch nach Venedig, Salzburg, Wien, Prag und London.

Freundschaftlich verbunden ist der Shanty-Chor WINDROSE Hamburg mit vielen anderen Chören z.B. dem Alta Mannskor aus Norwegen und den Chören aus Appenweier im Schwarzwald, Männerchor Goldbach/Franken, Shanty-Chor Kehlheim/Donau, Altländer Shanty-Chor, Seemannschor Sempach/Schweiz und vielen anderen.
Zu den weiteren Höhepunkten des Chorlebens zählen u.a. der gewonnene Chorwettbewerb (71 Teilnehmer) des NDR „Verliebt in Hamburg“, die Feierlichkeiten zum jährlichen Hamburger Hafengeburtstag, Auftritte bei Jubiläen von Wirtschaftsunternehmungen, Verbänden und Organisationen vor Ort, in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kirchen und sozialen Einrichtungen, kleinen und großen Geburtstags- und Familienfeiern, aber auch Trauerfeiern sowie auf vielen Schiffen, wie z.B. „CAP SAN DIEGO“, „RICKMER RICKMERS“, „GORCH FOCK“.
Dankbare Zuhörer findet der Chor unter den Obdachlosen, denen der Chor schon traditionell in der Kirche Ferdinandstraße zur Weihnachtszeit das alljährliche Abschlusskonzert widmet.

Inzwischen hat der Shanty-Chor WINDROSE Hamburg drei CDs mit ca. 60 beliebten Seemanns- und volkstümlichen Liedern aus Hamburg und Norddeutschland und 1 CD mit den bekannten, mit maritimen und plattdeutschen Weihnachtsliedern herausgegeben.

 

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Was sind Shanties?

Auf die Frage, was sind Shanties, erhält man meist die Antwort: Shanties sind Arbeitsgesänge an Bord der Segelschiffe, wo es absolut wichtig war, dass viele Tätigkeiten von den Seeleuten gemeinsam im Gleichtakt vorgenommen werden mussten.

Für die unterschiedlichen Arbeiten gab es demzufolge dann auch unterschiedliche Shanty-Arten. Der Ursprung liegt aber nachweislich schon in der Antike, wo das Singen an Bord gleichzeitig religiösen Charakter hatte, um die Götter um Beistand auf den gefährlichen Fahrten mit den kleinen Schiffen zu
bitten. Im späten Mittelalter kam durch die Sklaverei auch afrikanisches Liedgut hinzu.

Mit dem Ende der Segelschiffzeit übernahmen Maschinen die schwere Arbeit, so dass die Shanties nunmehr nur noch zum Vergnügen gesungen wurden, zumal es damals über lange Zeit weder Radio noch Fernsehen oder Tonträger gab. Darüber hinaus kamen dann in den einzelnen Seefahrtsnationen eigene Seefahrtslieder in Mode, teils aus Romantik, indirekt aber auch zur Anwerbung von seemännischem Nachwuchs.

Der Begriff Shanty kam aber erst sehr spät auf. Über seine Herkunft gibt es unterschiedliche Erklärungen. Möglicherweise stammt er vom Mississippi-Delta, wo die Hütten der dort ansässigen schwarzen Sklaven „shants“ genannt wurden. Seit ca. 30 - 40 Jahren hat das Shanty-Singen nicht nur in Deutschland starken Zuspruch erfahren.

 

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Hier eine kleine Übersicht zurückliegender Auftritte
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